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Die Schweiz als TransitlandDie Schweiz besitzt eine wichtige Aufgabe als Transitland für den europäischen Nord-Süd-Verkehr. Sie ist sich ihrer Verantwortung gegenüber Nachbarstaaten bewusst und hat seit jeher viel in den Ausbau ihres Schienen- und Strassennetzes investiert. Dies soll auch in Zukunft so bleiben. Die SBB sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrssystems der Schweiz. Sie versuchen den schweren Transitverkehr auf die Schiene zu verlegen. Das Schweizer Eisenbahnnetz misst mehr als 5'000 km. Der Anteil der SBB beträgt fast 3'000 km. Der Rest verteilt sich auf Privatbahnen. Ein Volk von Tunnel- und Brückenbauern. Im ganzen zählt man in der Schweiz 671 Tunnels, davon 250 SBB-Tunnels und über 6'000 Eisenbahnbrücken. NEAT - Vision und Realität. Durch einen massiven Investitionsschub bereitet sich die Schweiz für die Verkehrsaufgaben des dritten Jahrtausends vor. Nach dem Ausbau der Strassen sollen nun die Kapazitäten des öffentlichen Verkehrs erweitert werden. Eine umweltgerechte Lösung für die Bewältigung des transalpinen Verkehrs stellt die Neue Eisenbahn-Alpen-Transversale (NEAT), mit den Gotthard und Lötschberg Basistunnels dar. Die Schweiz möchte sich nicht dem Vorwurf europäischer Unsolidarität aussetzen. Daher fördert sie stark neue Transitlösungen, die aber nicht zu einem Ausbau des Strassengüterverkehrs führen sollen. Die Erhöhung der Transitkapazität wird mit den grossen Investitionen in den kommenden Jahren gewährleistet. Im Frühjahr 1994 wurde die "Alpeninitiative" vom Schweizer Stimmvolk deutlich angenommen. Mit der Schaffung der entsprechenden gesetzlichen Grundlagen, wird ein Grossteil des heutigen Strassengüterverkehrs auf die Schiene verlegt. Huckepackverkehr. Mit dem sogenannten Huckepack-Korridor soll die Verladekapazität im kombinierten Verkehr gesteigert werden. Der Huckepackverkehr wird in der Schweiz über die Hupac SA, Chiasso, die ein privatrechtliches Unternehmen ist, abgewickelt. Die SBB sind mit fast einem Drittel am Aktienkapital beteiligt. Die übrigen Anteile befinden sich in den Händen von privaten Transporteuren und Spediteuren. Der Huckepackverkehr ist nur sinnvoll, wenn eine gewisse Minimaldistanz von etwa 500 km oder ein Hindernis wie zum Beispiel die Alpen überwunden werden müssen. Er stellt gleichzeitig eine Alternative zu den überlasteten Strassen dar. Huckepackverkehr im Transit durch die Schweiz wird stark subventioniert, um den Transporteuren Anreize im Sinne einer Attraktivitätssteigerung zu geben. So hat der Huckepackverkehr in den letzten Jahren stark zugenommen. Grenzbahnhöfe. Die Einbindung in das internationale Schienennetz erfolgt über wichtige Grenzbahnhöfe wie Basel, Genf, Brig, Chiasso und Buchs. Die SBB besitzen international die höchste Auslastung des Schienennetzes und stehen bezüglich Produktivität an erster Stelle. Der weitaus kürzeste Stationsabstand bringt zwar einen hohen Bedienungskomfort, hat aber auch höhere Anlage- und Betriebskosten zur Folge. |
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Europäisches Hochgeschwindigkeitsnetz.
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Der Huckepackverkehr stellt eine Alternative zu den überlasteten Strassen dar - zum Beispiel ab Basel Kleinhüningen.
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Kombinierter Ladungsverkehr Nord-Süd.
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