Vier Häfen - eine Zukunft
Umschlagsplätze. In den Schweizerischen Rheinhäfen werden Schiffsladungen aus den europäischen See- und Binnenhäfen umgeschlagen. Auf den Verkehrsträgern Schiene oder Strasse werden die Güter dann in die gesamte Schweiz zu Verteilzentren oder in die Industriebetriebe zur Weiterverarbeitung transportiert. Umgekehrt findet im Hafen auch der Verlad von schweizerischen Exportprodukten auf Frachtschiffe statt. Hinzu kommt der Transitverkehr mit Norditalien. Diese rege Umschlagstätigkeit erfordert eine spezialisierte, umfassende Infrastruktur. Die Hafenbetriebe sind für einen reibungslosen Gütertransit verantwortlich, indem sie die produktgerechte Beförderung und Lagerung der Güter, deren Verzollung, die Unterhaltsarbeiten an der firmeneigenen Infrastruktur sowie das Management dieser Abläufe organisieren.
Teamwork. Dank der bewährten und guten Kooperation zwischen den zuständigen Behörden der beiden Basler Halbkantone und den beteiligten Unternehmen arbeiten die vier Rheinhäfen partnerschaftlich zusammen. Die Gesamtfläche der vier Hafenanlagen umfasst über 1,3 Millionen m2, wobei die eine Hälfte im Kanton Basel-Stadt, die andere im Kanton Basel-Landschaft liegt.
St. Johann. Der linksrheinische Hafen St. Johann ist der älteste der vier Rheinäfen. Er umfasst einen Verladequai, sieben Lastkräne und verschiedene Anschlussgeleise an das Bahnnetz. Im Hafen St. Johann werden vor allem Getreide und sonstige Trockengüter sowie Speiseöl umgeschlagen und gelagert.
Kleinhüningen. Auf dem rechten Rheinufer befindet sich der Hafen Kleinhüningen mit den Hafenbecken I und II und einem Wendebecken. Der Hafen Kleinhüningen verfügt seit längerem auch über zwei Containerterminals. In Kleinhüningen werden aber auch klassische Trockengüter wie z.B. Stahl, Aluminium, Buntmetalle, Cellulose sowie flüssige Treib- und Brennstoffe umgeschlagen und gelagert.
Birsfelden. Der basellandschaftliche Hafen Birsfelden ist auf den Umschlag und die Lagerung von flüssigen Treib- und Brennstoffen sowie von Trockengütern spezialisiert.
Auhafen Muttenz. Im Auhafen Muttenz werden besonders flüssige Treib- und Brennstoffe umgeschlagen und gelagert. Ferner dient dieser Hafen auch dem Verkehr mit Speiseöl, Dünger, Tonerde, Getreide und anderen Trockengütern. Eine Spezialität bildet die Bearbeitung von Schwergut.
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